Nachrichtenarchiv
Neue Todesstreifen an EU-Außengrenzen
In seiner Festrede zum 30-jährigen Bestehen der Ökumenischen Flüchtlingshilfe in Mainz warf der Pro-Asyl-Vorsitzende Andreas Lipsch der EU vor, mit ihrer Abschottungspolitik eine „humanitäre Katastrophe auf allen Ebenen“ zu verantworten. Mittlerweile gebe es „so etwas wie neue Todesstreifen“ entlang der Außengrenzen, so der Interkulturelle Beauftragte der hessen-nassauischen Landeskirche.Weg frei für eine starke Migrationsberatung
Zufrieden mit der Stärkung der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zeigt sich Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen. Am 28. September 2022 hatte der Ausschuss bei der Beratung des Etats des Bundesinnenministeriums für 2023 beschlossen, die Arbeit der MBE im kommenden Jahr mit 81,5 Mio. Euro zu stärken.Unbegleitete junge Geflüchtete besser versorgen und begleiten
Am Tag des Flüchtlings im Rahmen der Interkulturellen Woche fordert die Diakonie Deutschland von Bund und Ländern deutlich größere Anstrengungen zur sicheren und altersgerechten Unterbringung und Versorgung von jungen Geflüchteten.Ein Nachmittag für Geflüchtete
Schon zum dritten Mal hat der DRK-Ortsverein Selters zum gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen Flüchtlinge und Ehrenamtliche aus Selters und Umgebung eingeladen. Mit dabei war auch die Schola St. Bonifatius mit dem Kirchenchor Sessenhausen unter der Leitung von Joachim Menningen.EKD veröffentlicht Gebetspostkarten für ukrainische Geflüchtete
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat viele Millionen Menschen zur Flucht gezwungen, nach Deutschland sind bislang mehr als eine Millionen geflohen. Sie brauchen Aufnahme und Versorgung, Zugang zu Bildung und Arbeit. Und sie suchen nach Halt und Trost angesichts der Vernichtung ihrer Heimat und der Sorge um Familie und Freunde. Mit Gebeten im Postkartenformat möchte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ihnen spirituelle Stärkung bieten und auf ihre Lage aufmerksam machen.Niedrigschwelliges Angebot für Geflüchtete: WiPSO-Net berät und begleitet
Seit sechs Jahren besteht das „WiPSO-net“, ein offener Zusammenschluss zahlreicher Institutionen, die sich mit der psychosozialen Beratung, Begleitung und auch therapeutischer Versorgung von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen in Wiesbaden befassen. Das Angebot, gefördert von der kommunalen Integrationsabteilung, ist wichtiger denn je.#offengeht auch in Worms
Vom 25. September bis 2. Oktober 2022 findet die diesjährige 47. Interkulturelle Woche statt, die unter dem Thema #offengeht steht. Sie ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Der bundesweite Auftakt wird am 25. September 2022 in Heidelberg begangen. In Worms ist das Fest der Kulturen am 17. September wieder der Auftakt für ein buntes Programm.Flüchtlingskinder sind bei Bildung nach wie vor stark benachteiligt
Flüchtlingskinder sind bei der Schulbildung noch immer drastisch benachteiligt. Das geht aus dem jährlichen Bildungsreport hervor, den UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen Mitte September veröffentlicht hat. Demnach zeigen Daten aus mehr als 40 Ländern, dass bei der Schul- und Hochschulbildung von jungen Flüchtlingen auf allen Bildungsebenen weiterhin Handlungsbedarf besteht.#StarkeMigrationsberatung
Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) bietet eine verlässliche und bewährte Beratung für neueingewanderte Menschen. Doch für das kommende Jahr hat die Bundesregierung eine deutliche Mittelkürzung angekündigt, die zu einem drastischen Abbau der dringend notwendigen Beratungskapazitäten führt.Hessen-Nassau ruft zum Energiesparen und zu Solidarität mit Ukraine auf
Kirchengemeinden sowie alle Kirchenmitglieder sollen Energie sparen. Dazu hat die EKHN nun aufgerufen. Einerseits sollen in eigenen Gebäuden beispielsweise im Herbst und Winter die Temperaturen gedrosselt werden. Aber es sollen auch die Menschen in den Blick genommen werden, die aufgrund hoher Energiekosten besonders betroffen sind.Diese Seite:Download PDFTeilenDrucken








